#FürstenMacht17 – eine Ausstellung ankert im digitalen Raum

Lesen Sie unseren Beitrag zur Blogparade die der Infopoint Museen & Schlösser in Bayern unter dem inspirierenden Motto #perlenfischen im Mai 2017 veranstaltete …

„Nicht nur in der Ausstellung selbst, auch in der Kommunikation mit unserern Besuchern und der interessierten Öffentlichkeit im Reformationssommer 2017 möchten wir neue Wege gehen, in unserem OnlineMagazin #FürstenMacht17 bieten wir nicht nur spannende Hintergrundinformationen, den Blick hinter die Kulissen und Geschichten aus der Geschichte, wir bloggen hier, um unseren Besuchern im digitalen Raum ein eigenes Ausstellungserlebnis bieten und mit Ihnen auf neue Weise in Kontakt treten zu können …“

Mit dieser Absichtserklärung gingen wir hier vor einiger Zeit als Blog-Neulinge im Ausstellungs- und Museumsbereich an den Start.

Muss das auch noch sein, wurde ich häufig gefragt. Müssen wir zwischen letzten Bildrecherchen, Fußnoten und Literaturverwaltung, abschließenden Fragen zur Alarmsicherung und Klimastabilität, zwischen Medienstationen, Fluchtwegplanung und Leihverträgen, dem nächsten Pressetermin und der letzten Beiratssitzung – müssen wir da wirklich auch noch bloggen?

Ja, müssen wir, schließlich ging fast parallel mit uns eine wunderbare Hilfestellung für museale Neoblogger an den Start. Die schöne Blogparade #perlenfischen des Redaktionsteams des Infopoint Museen & Schlösser in Bayern die mindestens bayernweite Vernetzung in der kulturinteressierten digitalen Öffentlichkeit versprach.

Schön dumm, wenn wir diese Gelegenheit nicht nutzen. Schließlich kann das doch auch gar nicht so schwer sein, so ein kleiner Beitrag alle paar Wochen, Themen bieten sich in Hülle und Fülle – um im Bild zu bleiben: eine ganze Perlenkette.

Exponate, eines schöner und spannender als das andere, vom Reichsapfel des sogenannten „Winterkönigs“ über Wirkteppiche, die ihresgleichen suchen bis hin zu einer neu eingerichteten Hofkirchenschatzkammer mit ihren exquisiten kirchlichen Schätzen.

Oder unsere Ausstellungserzählung mit ihrem einzigartigen Fokus, der nicht nur die Reformation allein, sondern auch die Gegenreformation jeweils am historischen Schauplatz in den Blick nimmt – bis hinauf zum sonst nicht so ohne weiteres zugänglichen „Neuburger Heiligenhimmel“ und der nur Eingeweihten bekannten Czenstochau-Kapelle der Hofkirche.

Für den Augenblick jedoch stellen wir eine auf den ersten Blick ganz unscheinbare, nur wenig polierte Perle im Exponat- und Themenreigen der Ausstellung vor:

Den „Veitriedhauser Abendmahlskelch“, einen veritablen Sensationsfund während der Vorbereitung zur Ausstellung, nachdem Kurator Dr. Michael Teichmann lange im Vorfeld bereits alle Mitglieder des wissenschaftlichen Beirates und darüber hinaus auf die Suche nach evangelischen Abendmahlsgeräten aus der Epoche geschickt hatte, vergeblich, gelten doch derartige liturgische Geräte aus dem evangelischen Bereich – wiewohl typisch – heut vielfach als verschollen.

Umso größer ist die Freude, dieses schlichte, dennoch qualitätvolle Exemplar erstmals in der Ausstellung und im Katalog präentieren zu dürfen.

Sensationsfund in Veitriedhausen_BR_2017-04-18

 

… to be continued

 

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