Pressemitteilung – 5. April 2017

Ausstellung FürstenMacht & wahrer Glaube

FürstenMacht & wahrer Glaube.

Reformation und Gegenreformation
– vom 15.7. bis 5.11. 2017

 

Start des Newsletters / Homepage online / Banner am Fürstengang / Ausstellungsvorschau

Newsletter ab 6. April verfügbar

Zur großen Sonderausstellung „FürstenMacht & wahrer Glaube“ des Stadtmuseums Neuburg an der Donau startet am 6. April der neue Newsletter des Ausstellungsbüros. Dieser enthält aktuelle Informationen, Highlights sowie Veranstaltungshinweise rund um die Ausstellung, kann auf der Homepage abonniert werden und soll künftig regelmäßig erscheinen.

Homepage online

Unter www.fuerstenmacht.de ist seit Anfang März die Homepage von „FürstenMacht & wahrer Glaube“ erreichbar. Auf dieser finden alle Interessierten nützliche Informationen. In einer Ausstellungsvorschau werden die Themen und Abteilungen erläutert, die den Besucher in Schloss, Fürstengang und Hofkirche erwarten. Die Rubrik „Service“ enthält Wissenswertes über Preise für Eintritt und Führungen, Öffnungszeiten, Infomaterial, Servicetelefon und anderes. Außerdem finden sich auf der Website Hinweise zu Pressematerialen, Newsletter und weiteren Veranstaltungen während der Laufzeit von „FürstenMacht & wahrer Glaube“.

Banner am Fürstengang

Am Montag, den 10. April 2017 wird an der Außenfassade des Fürstengangs ein Banner angebracht. Dieses soll die wertvollen Exponate vor Sonneneinstrahlung schützen und für die Regulierung der Raumtemperatur sorgen. Außerdem weist der darauf befindliche Schriftzug „FürstenMacht & wahrer Glaube“ Besucher der Neuburger Altstadt wenige Monate vor Ausstellungsbeginn deutlich sichtbar auf das bevorstehende Event hin.

FürstenMacht & wahrer Glaube. Reformation und Gegenreformation - Ausstellungsvorschau

Das Reformationsjubiläum 2017 bietet die Gelegenheit, die wechselvolle Konfessionsgeschichte Pfalz-Neuburgs am originalen Schauplatz kennenzulernen. Das Stadtmuseum Neuburg an der Donau veranstaltet deshalb mit seinen beiden Trägern, der Stadt und dem Historischen Verein, in Zusammenarbeit mit der Bayerischen Schlösserverwaltung vom 15. Juli bis 5. November 2017 eine große kulturhistorische Ausstellung zum Thema „FürstenMacht & wahrer Glaube – Reformation und Gegenreformation“. Sie beschäftigt sich – als wohl einzige – nicht nur mit einer evangelischen Epoche, sondern thematisiert die wechselvolle, teilweise dramatische Religionsgeschichte Pfalz-Neuburgs vom 16. bis zum Beginn des 18. Jahrhunderts.

Die Ausstellung wird im Rahmen des Sonderprogramms zum Luthergedenkjahr 2017 von der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien in Berlin, dem Bayerischen Kulturfonds, vom Landkreis Neuburg-Schrobenhausen sowie vom Bistum Augsburg und nicht zuletzt auch von der Evangelischen Landeskirche Bayern gefördert. Als Schirmherren konnten Ministerpräsident Horst Seehofer und S. K. H. Herzog Franz von Bayern gewonnen werden.

Führungsweg und Themen

Die Ausstellung erstreckt sich über zwölf Abteilungen:

  1. Die Schlosskapelle
  2. Ottheinrich & Susanna – ein gemischtkonfessionelles Paar
  3. Pfalz-Neuburg vor und nach der Reformation
  4. Pfalz-Neuburg – Region und Religion
  5. Ottheinrich – katholisch vs. evangelisch
  6. Wolfgang – Ottheinrichs Erbe
  7. Philipp Ludwig – Der "protestantische Musterstaat"
  8. Wolfgang Wilhelm – Die konfessionelle Wende
  9. Philipp Wilhelm – Barocke Frömmigkeit
  10. Johann Wilhelm – Versuch eines konfessionellen Ausgleichs
  11. Die Schatzkammer – Ein neuer Hort der Kirchenschätze
  12. Die Hofkirche – Ein Trutzmichel wird katholisch

Schlosskapelle

Im ehemaligen Residenzschloss befindet sich mit der Schlosskapelle (1) der älteste für den protestantischen Ritus neu geschaffene Kirchenraum Deutschlands. Von höchster religionsgeschichtlicher und kunsthistorischer Bedeutung sind in diesem Renaissancebau die ab 1543 begonnenen Wand- und Deckengemälde von Hans Bocksberger dem Älteren, deren theologisches Programm im Auftrag des Neuburger Pfalzgrafen Ottheinrich vermutlich von Andreas Osiander entworfen wurde. Diese Fresken erstrahlen nach einer umfassenden Restaurierung der Schlosskapelle durch die Bayerische Schlösserverwaltung seit dem Frühjahr 2016 in neuem Glanz.

Schloss

In der thematischen Abfolge bezieht das Ausstellungskonzept zunächst mit den Bildnisteppichen von Pfalzgraf Ottheinrich und seiner Gattin Susanna (2) einen kleinen Teil der im Schlossmuseum bereits vorhandenen Dauerausstellung mit ein. Die Amalienzimmer illustrieren anhand von Einzelbeispielen die kirchliche Situation im Fürstentum Pfalz-Neuburg vor und nach der Einführung des neuen Glaubens (3). Der anschließende Rittersaal bildet inhaltlich und aufgrund seiner historischen Renaissance-Ausstattung einen zentralen Punkt der Ausstellung. Hier ist das Fürstentum Pfalz-Neuburg in seiner geopolitisch und konfessionsgeschichtlich gewachsenen Komplexität mit fünf lokalen Schwerpunkten dargestellt (4).

Fürstengang

Nur während der Zeit der Sonderausstellung öffnet sich der Rittersaal zum Fürstengang, sodass der Ausstellungsbesucher exklusiv und gleichsam den Fürsten folgend weiter Richtung Hofkirche gelangt. Der Fürstengang widmet sich der chronologischen Präsentation der sechs Pfalz-Neuburger Fürsten (5-10).

Schatzkammer

Am Ende des Fürstengangs betritt der Besucher die neue Schatzkammer der Hofkirche (11), eine aus dem 17. Jahrhundert stammende, neu restaurierte Nebensakristei. Dort werden prachtvolle Gold- und Silberschmiedearbeiten aus dem Besitz der Hofkirche zu sehen sein, die als liturgische Geräte noch immer in Gebrauch sind. Diese neue Schatzkammer bleibt Neuburg über die Ausstellung hinaus als eine weitere kulturhistorische Attraktion erhalten.

Hofkirche

Am Abschluss steht die Hofkirche selbst (12). Thematisiert wird deren Bau- und Ausstattungsgeschichte, so das mariologische Stuckprogramm und als abschließender Höhepunkt die Altargemälde von Peter Paul Rubens - unter anderem das "Große Jüngste Gericht", heute Herzstück der Alten Pinakothek, als originalgetreue Reproduktion.

Exponate

Insgesamt werden rund 150 Exponate unterschiedlichster Gattungen (Gold- und Silberschmiedearbeiten, Gemälde, Graphik, Skulpturen, Bücher, originale Dokumente, kunsthandwerkliche Objekte, Textilien) von über 30 verschiedenen Leihgebern aus ganz Deutschland gezeigt. Wichtig war dem Ausstellungsbüro dabei, dass auch ehemals mit Pfalz-Neuburg verbundene Orte wie Lauingen, Höchstädt, Sulzbach, aber auch Düsseldorf, Jülich und Heidelberg als Kooperationspartner gewonnen werden konnten.

Neben der restaurierten Schlosskapelle zählen der Reichsapfel des „Winterkönigs“ Friedrich V. von der Pfalz (Leihgeber: Bayerische Schlösserverwaltung) und das Altargemälde mit der Darstellung des Jüngsten Gerichts von Peter Paul Rubens (Leihgeber: Bayerische Staatsgemäldesammlungen) zu den Höhepunkten; letzteres allerdings nicht im Original, sondern als Faksimile.

Ausstellungskurator und Organisationsleiter

Kurator des Ausstellungsprojektes ist Dr. Michael Teichmann, Kunsthistoriker und Leiter des Neuburger Stadtmuseums, als Ideengeber und Organisationsleiter fungiert seit langen Jahren schon Roland Thiele, Stadtheimatpfleger und 1. Vorsitzender des traditionsreichen Historischen Vereins Neuburg an der Donau. Ihr Anliegen ist es, mit „FürstenMacht & wahrer Glaube“ eine Brücke in die Vergangenheit zu schlagen. Vor dem aktuellen Kontext unserer Tage soll die Sonderausstellung auch Impulse für die Gegenwart geben.

Rahmenprogramm, Museumspädagogik

Während der Ausstellungsmonate bereichert ein kulturelles Rahmenprogramm mit Theater, Vorträgen und Konzerten ebenso den Ausstellungsbetrieb wie die museumspädagogischen Angebote, die explizit familienfreundlich ausgerichtet sind.

 

Wichtige Informationen auf einen Blick

FürstenMacht & wahrer Glaube. Reformation und Gegenreformation

von 15. Juli bis 5. November 2017

Orte der Sonderausstellung:

Schloss, Fürstengang und Hofkirche in Neuburg an der Donau

Veranstalter:

Stadtmuseum Neuburg (Träger: Stadt Neuburg und Historischer Verein Neuburg) in Zusammenarbeit mit der Bayerischen Schlösserverwaltung

Kontakt:

Ausstellungsbüro Burgwehr A 119

86633 Neuburg

Tel. 0 84 31/ 536 89 – 0

info@fuerstenmacht.de

www.fuerstenmacht.de

 

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Die Neuburger Altstadt mit Schloss und Hofkirche


 

Ausstellung

15.7. - 5.11.2017

FürstenMacht & wahrer Glaube. Reformation und Gegenreformation

Schloss, Fürstengang und Hofkirche

86633 Neuburg an der Donau

geöffnet Dienstag - Sonntag, 9 - 18 Uhr (Montags geschlossen)

info@fuerstenmacht.de

+ (49) 08431 53689-0

+(49) 08431 644-## (ab 15.7.2017)

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